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Gesund Leben in Fürstenzell

Der Markt Fürstenzell beteiligt sich am Modellprojekt „Gesunder Landkreis, gesunde Gemeinde- Runde Tische zur Regionalen Gesundheitsförderung“. Ziel ist es, gesundheitsfördernde Strukturen in Fürstenzell weiter auf zu bauen und/ oder neu zu schaffen.

 

Ingrid Ohly, die Beauftragte "Gesunde Gemeinde", stellt ihre Arbeit vor:

Wir sind es gewöhnt, dass bei jedem auftauchenden Problem heutzutage ein Arbeitskreis ins Leben gerufen oder ein Beauftragter ernannt wird.

Nun bin ich zur Gesundheitsbeauftragten ernannt worden und habe mir Gedanken darüber gemacht, was das bedeutet.

Eigentlich ist Fürstenzell ja, was die Gesundheit anbelangt gut aufgestellt. Wir haben mehrere Hausarztpraxen, verschiedenste Fachärzte, Physiotherapeuten  mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Apotheken und ein Sanitäts – und ein Reformhaus, nicht zu vergessen -  vielfältige Sportmöglichkeiten.

Viele Gemeinden würden sich glücklich schätzen, hätten sie ein derartiges Angebot.

Was soll also eine Gesundheitsbeauftragte?

Entstanden ist dieser Gedanke im Rahmen des vom Landkreis unter der Leitung von Frau Solger-Heinz ins Leben gerufenen Projekts „Gesunde Gemeinde“.  In diesem Zusammenhang hatten sich Arbeitskreise gebildet, die verschiedene Projekte, wie z.B. die Gestaltung der Thurnerbauer Wiese, der Mehrgenerationentag sowie der Kochkurs für Männer ins Leben gerufen haben.

Ich habe mir nun überlegt, dass Gesundheit auch ganz viel damit zu tun hat, ob man sich in seinem Umfeld wohl und gut aufgehoben fühlt.

Unter der Federführung der Seniorenbeauftragten Frau Berchtold gibt es schon eine Reihe von Angeboten für Senioren, der katholische Frauenbund hat eine Vielzahl von Aufgaben übernommen und die Vereine leisten neben den Jugendpflegern eine hervorragende Jugendarbeit.

Also was fehlt vielleicht in Fürstenzell?

Ich habe mir überlegt, dass es in unserer Gemeinde eine große Zahl von Menschen gibt, die  viele Fähigkeiten, aber auch Zeit und Lust haben, andere Menschen gelegentlich zu unterstützen und dass es andererseits sicher Bürger unterschiedlichen Alters gibt, die gelegentlich Unterstützung brauchen könnten.

So könnte jemand, der kein Auto oder keinen Führerschein hat, zum Einkaufen mitgenommen oder zum Arzt gefahren werden. Sei es auch, dass jemand den Rasen mäht, weil der Besitzer kurzfristig erkrankt oder verletzt ist, sei es, dass  kleine Kinder zu beaufsichtigen sind, weil die Eltern einen Termin außerhalb der Kindergartenzeiten haben oder mal ein paar Nachhilfestunden zu geben sind, weil die Schüler wichtigen Stoff versäumt haben und, und und.

Wohlgemerkt, ich denke nicht daran, eine Jobvermittlung zu initiieren, die dann ortsansässigen Anbietern die Arbeit wegnimmt. Es geht mir um eine Art von Nachbarschaftshilfe, möglichweise auch auf der Basis von Gegenseitigkeit wie “ Rasenmähen gegen Nachhilfe“ und Ähnliches. Entstehende Kosten müssten natürlich  vom Auftraggeber übernommen werden.

Wie das zu organisieren ist, müsste dann noch überlegt werden.

Zunächst aber wäre ich froh über Rückmeldungen jeder Art zu diesem Gedanken. Sei es telefonisch unter 08502-1851(gegebenfalls über den Anrufbeantworter, über e-Mail ingrid.ohly(@)t-online.de, über „face-book“ oder sprechen Sie mich einfach persönlich an, wenn sie mich treffen.

Natürlich würde ich mich auch über jegliche Anregungen freuen, was die Gemeinde noch tun kann, damit ihre Bürger sich wohlfühlen.

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