Besondere Orte in und um Fürstenzell
Die Region besticht durch ihre reizvolle Landschaft, historische Bauwerke und eine Vielzahl an kulturellen Angeboten. Ob idyllische Wanderwege entlang sanfter Hügel, traditionsreiche Kirchen und Klöster oder charmante Ortskerne mit einladenden Plätzen – hier verbinden sich Natur und Geschichte auf besondere Weise.
Pfarrei Jägerwirth
Marienplatz 14
94081 Fürstenzell
Telefon: 08502/9115-0
E-Mail: info@pfarrei-jaegerwirth.de
Web: http://www.pfarrei-jaegerwirth.de
Beschreibung:
Der Wallfahrtsort Heiligenbrunn liegt in einer großen Waldlichtung im Neuburger Wald bei der Ortschaft Jägerwirth. Die Ursprünge der Wallfahrt lassen sich bis ins späte 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Nachdem der Wallfahrtsort jahrhundertelang im Wesentlichen nur aus einem Teich und einer daneben liegenden Holzkapelle bestand, wurde 1964 die Quelle in einem Brunnen gefasst und eine moderne Kapelle aus Granit errichtet.
Noch heute holen jede Woche hunderte von Menschen das Wasser in dem festen Glauben, dass es nicht nur besonders gut schmeckt, sondern auch heilsame Kräfte besitzt.
Thurnerbauerweg 1
94081 Fürstenzell
Telefon: 08503 / 8508
E-Mail: hirschenauer.josef@web.de
Web: http://www.gartenbauvereine-kv-passau.de
Ansprechpartner:
Josef Hirschenauer
Abt-Ponigl-Str. 6
94152 Neuhaus/Inn
Telefon: 08503/8508
E-Mail: hirschenauer.josef@web.de
Web: http://www.gartenbauvereine-kv-passau.de
Der Kreislehrgarten ist durchgehend geöffnet. Parkmöglichkeiten am Kirchenweg gegenüber der evangelischen Kirche vorhanden.
Beschreibung:
Mit dem Kreislehrgarten auf dem Gelände des alten Thumerbauer Hofes in Fürstenzell ist den Aktiven des Kreisverbandes ein gärtnerisches Glanzstück gelungen. Die Hofstelle ist 1820 gebaut und im Jahr 1980 wieder abgerissen worden. Anfang der 2000er Jahre sind dann Ideen entwickelt worden, aus denen der heutige Kreislehrgarten mit dem Lehrgebäude entstanden ist. Die angebotenen Praxisseminare wie Rebenpflege, Kopulieren, Pfropfen und fachgerechter Obstbaumschnitt etc. glänzen mit großem Interesse der Teilnehmer und zudem hohen Besucherzahlen. Natürlich ist auch ein intensiver Pflegeaufwand zu leisten. Durch den ehrenamtlichen Einsatz aus den umliegenden Gartenbauvereinen und der Kreisfachberatung kann dieser aber geschultert werden. Der finanzielle Aufwand wird durch den Landkreis, die Marktgemeinde Fürstenzell und zum großen Teil vom Kreisverband getragen. Der Kreislehrgarten ist immer geöffnet und lädt zum Schauen, Staunen und Anregungen holen ein. Es ist ein Kleinod in einem wachsenden Ort entstanden. 
Markt Fürstenzell
Obermeier Nadine
Marienplatz 7
94081 Fürstenzell
Telefon: 08502/802-20
Telefax: 08502/802-42
E-Mail: mail@portenkirche.de
Web: http://www.portenkirche.de
Beschreibung:
Der Ursprung der Portenkirche St. Margaretha reicht bis in das 13. Jh. zurück. Sie ist ein typischer Bestandteil einer hochmittelalterlichen zisterziensischen Klosteranlage. Nach den strengen ursprünglichen Regeln des Zisterzienserordens durften Frauen die Klosterkirchen nur während der ersten acht Tage nach der Weihe betreten. Deshalb entstanden bei den alten Zisterzienserklöstern unmittelbar neben dem Tor, durch das man das Klosterareal betrat, kleine Kapellen, „Portenkapellen“ genannt, da sie neben der „porta“ - neben der Pforte - lagen, in denen für die Frauen, die weltlichen Bediensteten und die Menschen der Umgebung die heilige Messe gefeiert wurde. Solche Portenkirchen gibt es jetzt noch im benachbarten Aldersbach und im niederösterreichischen Zwettl.
Von dem nach Auflösung des Klosters profanierten Kirchenbau besteht nach Abbruch des Langhauses nur mehr der Altarraum. Dieser ist mit einem herrlichen barocken Kuppelfresko ausgeschmückt. Als Meister dieses Deckengemäldes und der sehr qualitätvollen klassizistischen Wandmalereien an den Seitenwänden ist der Tiroler Maler Ignaz Keyl bezeugt, der mit Johann Jakob Zeiller, einem Schüler des großen Paul Troger, nach Fürstenzell gekommen war.
Heute besticht der farbenprächtige Innenraum der Portenkirche durch die gelungene Verbindung zwischen barocker Herrlichkeit und klassizistischer Symmetrie mit moderner Funktionalität. Die elegante, spätbarocke Fassadengestaltung und das Ebenmaß der Proportionen lassen die Portenkirche zu einem städtebaulichen Juwel werden.
Die Portenkirche kann ganzjährig für Veranstaltungen angemietet werden, sie ist technisch modern ausgestattet, hat eine ausgezeichnete Akustik und steht als exklusiver Veranstaltungsort mittlerer Kapazität zur Verfügung. Als Teil der ehemaligen zisterziensischen Klosteranlage liegt die Portenkirche mitten in Fürstenzell in unmittelbarer Nachbarschaft zur 2002 renovierten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
Markt Fürstenzell
Marienplatz 7
94081 Fürstenzell
Telefon: 08502/802-0
Telefax: 08502/802-42
E-Mail: info@fuerstenzell.de
Web: http://www.fuerstenzell.de
Beschreibung:
Der ursprüngliche Gartenpavillon wurde von Abt Otto Prasser errichtet. Der kleine quadratisch angelegte Bau mit einem Mansardendach lag am westlichen Rand des Prälatengrabens gegenüber der Klosterpforte. Das Äußere war mit einer Freitreppe sowie den stukkierten Umrahmungen um Türe und Fenster sehr ansprechend gestaltet.
Etwa 1930 wurde das Haus durch den Einbau von Wohnungen, durch Zusetzen der originalen Öffnungen und dem Ausbruch neuer Fenster völlig verändert. Durch den Bau der Grundschule und des neuen Rathauses hat das Salettl den Bezug zur Klosteranlage verloren.
In einer aufwändigen Restaurierung wurde der Pavillon in den Jahren 1999 – 2003 in seiner ursprünglichen Schönheit wiederhergestellt. Der Freskenschmuck wurde restauriert bzw. großflächig von dem exzellenten Maler Hermengild Peiker ergänzt. An der fensterlosen Westwand gliedert eine Säulenarchitektur mit Ausblick in eine Landschaft, die übrigen Seiten gliedern Säulen. Über den Fenstern in der Mitte der Seiten sind gemalte Kartuschen mit Putten, seitlich Landschaften. Das Gewölbe umläuft ringsum eine Balustrade, darüber befinden sich allegorische Gruppen der vier Jahreszeiten, im Scheitel schwebt Flora.
Aktuell wird das Salettl als Trauungsraum des Standesamtes Fürstenzell genutzt.
Markt Fürstenzell
Obermeier Nadine
Marienplatz 7
94081 Fürstenzell
Telefon: 08502/802-20
Telefax: 08502/802-42
E-Mail: info@fuerstenzell.de
Web: http://www.fuerstenzell.de
Beschreibung:
In unmittelbarer Nähe zur Schwefelquelle befindet sich der „Sonnentempel“. Die ehemalige Kläranlage in Bad Höhenstadt wurde zu Ausstellungs- und Tagungsräumen umgestaltet und kann nun als Sonnentempel für Veranstaltungen aller Art gemietet werden.
Beschreibung:
Wilhelm Diess wurde am 25.06.1884 im Schulhaus von Bad Höhenstadt als Sohn eines Volksschullehrers geboren. Nach seinem Jurastudium diente Wilhelm Diess im Ersten Weltkrieg im Königlich Bayerischen 16. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mehrfach verwundet und mit hohen Orden ausgezeichnet.
Nach dem Krieg eröffnete er eine Anwaltskanzlei in München und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Ministerialrat im bayerischen Justiz- und später auch im Kultusministerium. Er war Vorsitzender des Landesverbandes für Heimatpflege, Honorarprofessor für Urheber- und Erfinderrecht an der Universität München, Generaldirektor der Bayerischen Staatstheater und Mitglied der Akademie der schönen Künste.
Seine Begabung lag im spontanen Vortrag von Stehgreifgeschichten, die sich tatsächlich zugetragen hatten oder die er sogar selbst erlebt hatte. Er schaffte es, in seinen Geschichten eine eigene Komik einzubauen und mit wenigen Sätzen Personen und Dinge aus seiner Heimat treffend darzustellen. Seine Freunde waren derart begeistert, dass sie seine Geschichten heimlich mitstenographierten und ihn später dazu überredeten, diese Geschichten zu veröffentlichen.
Das Geburtshaus des Heimatdichters und Ehrenbürgers von Bad Höhenstadt, Wilhelm Diess (1884 - 1957), erhebt sich majestätisch über dem Dorfplatz. Im einstigen Schulhaus ist heute der Kindergarten untergebracht.