Marienplatz 16
94081 Fürstenzell
Telefon: 08502/9115-0
E-Mail: pfarramt.fuerstenzell@bistum-passau.de
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Die erste Klosterkirche von Fürstenzell wurde 1334 von Weihbischof Theoderich aus Passau als Kirche der Zisterzienserabtei geweiht. Sie wurde im 18. Jahrhundert, als das Kloster seine Blütezeit hatte, barockisiert. Den 1739 von Joseph Wolff und dem Passauer Bildhauer und Architekten Joseph Matthias Götz begonnenen Neubau führte Johann Michael Fischer durch seinen Parlier Martin Wöger fort. 1740 wurde der Dachstuhl gesetzt und der Chorraum gewölbt, 1744 der Giebel der Fassade geschaffen, 1745 war der Bau bis auf den erst 1774 errichteten Südturm vollendet. 1748 erteilte der Passauer Fürstbischof Kardinal Josef Dominikus Graf von Lamberg die Weihe.
Die Kirche wird wegen ihrer Größe auch als „Dom des Rottals“ bezeichnet. Die breite Doppelturmfassade besitzt oberhalb des Portals eine Steinfigur der Maria Immaculata (die unbefleckte Empfängnis Mariens), seitlich davon befinden sich die Steinfiguren der Ordensheiligen Benedikt und Bernhard.
Der 1745 vollendete Hochaltar stammt von Johann Baptist Straub, die Seitenaltäre aus den Jahren 1720 bis 1730 von Joseph Matthias Götz. Die Stuckaturen schuf Johann Baptist Modler, die Fresken, das Deckengemälde und das Hochaltarbild Maria Himmelfahrt sowie weitere Altarbilder Johann Jakob Zeiller.
Über dem Chor malte Zeiller die Anbetung des Lammes gemäß der Offenbarung des Johannes. Das 30 Meter lange und 15 Meter breite Deckengemälde im Langhaus zeigt die Zisterzienser, geführt von allegorischen Figuren der Gelübde und Tugenden, auf den Wolken vor Maria und der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Die Verstoßenen hingegen stürzen hinab.
Kath. Pfarramt Engertsham
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Die Pfarrei Engertsham besteht seit 1803. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde Mitte des 15. Jahrhunderts begonnen.
Die spätgotische Pfarrkirche St. Michael wurde 1963 verlängert. Im neugotischen Aufbau des Hochaltares wurde auf der linken Seite ein wertvolles Relief aus der Zeit um 1510/20 eingefügt. Auf dem ca. 1x1 Meter großen Relief gruppieren sich dichtgedrängt die 14 Nothelfer um die Mondsichelmadonna mit dem Jesuskind. Das Gegenstück auf der rechten Seite zeigt eine Abendmahlszene; es ist eine Arbeit aus dem 19. Jahrhundert.
Die übrige neugotische Einrichtung wurde bei den Renovierungsarbeiten Mitte der sechziger Jahre entfernt. Die letzte Renovierung fand im Jahre 2003 statt und lässt das Gotteshaus seitdem hell erstrahlen.
Kath. Pfarramt Bad Höhenstadt
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Wer sich dem schmucken Dorf Bad Höhenstadt nähert, kann schon von Weitem den formvollendeten Zwiebelturm der Kirche sehen. Erstmals urkundlich erwähnt wird die alte Kirche im Jahr 1135. Die Wallfahrtskirche und heutige Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde 1460 bis 1495 erbaut. Aus dieser Zeit stammt das Gnadenbild, eine spätgotische Muttergottesfigur, genannt Schöne Maria im Turm, die sich heute inmitten des Rokokoaltares in der Seitenkapelle befindet. Der Name erinnert an den ursprünglichen Standort im Untergeschoss des alten romanischen Turms. Im neugotischen Hochaltar ist ein Relief aus dem Jahre 1520 integriert. Es zeigt das letzte Abendmahl. Die Fresken stammen aus dem Jahr 1780.
Im Ausgang des Mittelalters war Bad Höhenstadt ein beliebter Wallfahrtsort. Die „stünchenen Brunnen” (heilbringende Schwefelquellen) sahen die Pilger als besonderen Gnadenerweis der Gottesmutter. Noch heute ist die Kirche „Zur schönen Maria im Turm” ein Kleinod, das die Handschrift geschichtsträchtiger Künstler trägt.

Kath. Pfarramt Jägerwirth
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1902 entstand nach Plänen von Architekt Julius Kempf die neugotische Kirche Hl. Familie. Bischof Sigismund Felix von Ow-Felldorf erhob die 1904 gebildete Expositur mit Urkunde vom 12. März 1921 zur kanonischen Pfarrei.
Auf der Vorderseite der Hochaltarmensa stellt ein Mosaik Mariä Verkündigung dar. Als besonders ansprechende Arbeit ist der Tabernakel zu sehen. Das Glitzern des Goldrahmens und das Funkeln der eingelegten Steine ziehen schon von Weitem den Blick an. Ein feines Emailbild stellt die Szene dar, wie Jesus der Samariterin von Sichem am Jakobsbrunnen begegnet und mit ihr spricht.
Bei der Innenrenovierung 1979 wurden überflüssige, schadhafte und als störend empfundene Teile der alten Einrichtung entfernt. Dadurch entstand zusammen mit dem neuen Mittelaltar ein ansprechender und würdiger liturgischer Raum. 1985 erhielt die Kirche eine neue Orgel und 1993 wurde das Geläute durch die große 26 Zentner schwere Glocke, die der Heiligen Familie geweiht ist, vervollständigt.
Kath. Pfarramt Fürstenzell
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Beschreibung:
Damit in Rehschaln eine eigene Kirche gebaut werden konnte, wurde 1935 ein Kapellenbauverein gegründet. Planung und Bau der Kirche unter dem Fürstenzeller Pfarrer Michael Arbinger und seinem Kooperator Anton Brandmeier waren durch die politische Situation in der Nazizeit erschwert. Die Grundsteinlegung für die Kirche, die von Architekt Rudolf Fröhlich aus Burghausen geplant worden war, fand am 08.08.1937 statt.
Die Bildhauerarbeiten, die an der Chorwand und an den Seitenwänden angebracht sind, stellen Maria mit dem Kind, den hl. Konrad und den hl. Florian dar. Dazu kommt noch eine Herz-Jesu-Statue. Ein wertvolles Vortragskreuz, gestiftet von Florian Graf, steht an den Stufen des Altarraumes. Das runde farbige Glasfenster in der Mitte der Apsis mit der Darstellung des Gekreuzigten und Johannes und Maria unter dem Kreuz lenkt den Blick in den Altarraum.
Die Kirche erhielt 1951 eine Glocke mit der Inschrift: Heiliger Konrad, so gütig und mild, sei im Leben uns Vorbild, im Sterben uns Schild!

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Fürstenzell
Kirchenweg 18
94081 Fürstenzell
Telefon: 08502/258
E-Mail: pfarramt.fuerstenzell@elkb.de
Web: http://www.fuerstenzell-evangelisch.de
Die evang.-luth. Kirchengemeinde Fürstenzell erstreckt sich „zwischen Donau, Inn und Rott“ und umfasst ein großes Gebiet von Neuhaus, Sulzbach und Neuburg am Inn bis hinauf in den Neuburger Wald kurz vor das Donautal. Knapp 1000 Evangelische leben hier.
Die Christuskirche ist der Mittelpunkt des Gemeindelebens. Sie wurde 1954 in Fürstenzell erbaut, nachdem viele evangelische Kriegsflüchtlinge sich hier angesiedelt hatten. Im Jahr 2003 wurde sie umgebaut und den modernen Ansprüchen der Gemeinde angepasst.