Mein Name ist Josef Hauser ( geb. 1954 ) und ich wohne seit 1983 in Fürstenzell. Von 1983 bis 2019 war ich Lehrer am Maristengymnasium und von 1999 bis 2023 1. Vorstand beim größten Sportverein in der Gemeinde, dem FC Fürstenzell. Seit dieser Zeit arbeite ich weiterhin in der Vorstandschaft mit, derzeit als 2. Vorstand.
Schon bald in den 80er Jahren schloss ich mich dem Bund Naturschutz, Kreisgruppe Passau, an und arbeitete aktiv in der Ortsgruppe Fürstenzell mit, auch in der Funktion als 2. und 1. Vorsitzender.
Um die Belange des Natur- und Umweltschutzes auch politisch vertreten zu können, trat ich in den 90 er Jahren der Ökologisch – Demokratischen Partei (ÖDP) bei. Von 2002 bis 2020 war ich für die gemeinsame Liste ÖDP/Aktive Bürger Mitglied des Marktgemeinderates (MGR) .
2020, anfangs zusammen mit Erich Wurstbauer, wurde ich vom MGR zum ehrenamtlichen Umweltbeauftragten bestellt.
Die wiederkehrende Aktion "Rama Dama" findet immer wieder großen Anklang. Groß und Klein aus Fürstenzell beteiligen sich an einer gemeinschaftlichen Säuberungsaktion für Fürstenzell. Abgerundet mit einer kleinen Brotzeit.
Hier der Pressebericht:
Was Leute alles wegwerfen – einfach unglaublich
„Rama Dama“-Aktion des Umweltbeauftragten Josef Hauser deckt Abfallsünden auf – Eine ganze Lkw-Ladefläche voll Müll gesammelt
Fürstenzell. Kopfschütteln löst alljährlich im Frühjahr die vom Umweltbeauftragten der Marktgemeinde, Josef Hauser, angestoßene Natursäuberungsaktion freiwilliger Helfer in und um Fürstenzell aus. „Es ist einfach unglaublich, was die Leute alles wegwerfen“, betonte Hauser auch am vergangenen Samstag wieder nach der mehrstündigen Sammlung von Abfall, überwiegend an den Straßenrändern außer- und innerorts. 16 Aktivisten – überwiegend Kinder und Jugendliche, schwerpunktmäßig Nachwuchskräfte der Feuerwehr, aber auch zwei Bauhofbedienstete und Marktratsmitglied Thomas Kohlbacher – waren mit Säcken unterwegs und füllten damit am Ende die ganze Ladefläche eines kommunalen Klein-Lkws. Wie Josef Hauser ergänzend mitteilte, hatten sich außertourlich auch wieder einige Privatpersonen an der freiwilligen Maßnahme beteiligt, um ihren Heimatort von achtlos in der Landschaft hinterlassenem Unrat zu säubern. Unter anderem lag in der Nähe der ARAL-Tankstelle eine ganze Tüte voll Hausmüll. Über zehn Bierflaschen, dazu mehrere Getränkedosen, für deren Rückgabe letztlich Pfand bezahlt werden würde, trug die Gruppe zusammen, außerdem einen Haufen Plastikabfälle, Zigarettenstummel und -schachteln sowie Tüten mit Verpackungen von Fast-Food-Ketten. „Ich habe sogar eine Radkappe gefunden“, berichtete der zehnjährige Fabian Kronawitter, der bereits zum dritten Mal beim „Rama Dama“ mitmachte. Als Belohnung für den Einsatz gab es Brotzeit und Getränke auf Kosten der Marktgemeinde sowie Süßigkeiten, gesponsort von Rewe Hufnagl. Josef Hauser bedankte sich bei allen und verabschiedete sich von ihnen mit dem Wunsch „Vielleicht bis nächstes Jahr“. – bp